KinderUni
Vorlesungen aus den Bereichen Physik, Mathematik und Informatik
Die KinderUni-Vorlesungen an der Universität Mainz finden jeweils von 11-12 Uhr im mit 1.000 Plätzen größten Hörsaal RW1 im Haus Recht und Wirtschaft, Jakob-Welder-Weg 9, auf dem JGU-Campus statt und richten sich an Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle weiteren organisatorischen Informationen finden sich unter den Service-Links in der rechten Spalte.
Potz, Blitz und Donner! Wie entsteht die Energie, die aus dem Himmel kommt?
Juniorprof. Dr. Holger Tost, Institut für Physik der Atmosphäre
Pro Sekunde schlagen 50 Blitze irgendwo auf der Erde ein. Und dabei gibt es viele verschiedene Arten von Blitzen. Man kann Blitze sehen und den Donner hören, aber wie entstehen sie? Und was haben Blitze mit Energie zu tun? Warum kommt der Donner nach dem Blitz? Und wie kann ich mich vor Blitzen schützen? Wie Wissenschaftler Blitze und Donner erforschen, erfahren die KinderUni-Besucher in dieser Vorlesung.
Alles nur mit „0“ und „1“? Tricks und Zaubereien mit den Zahlen des Computers.
Uwe Geisler, Informatik
Wir alle wissen, dass der Computer nur mit „0“ und „1“ arbeitet. So richtig etwas darunter vorstellen können sich aber die Wenigsten. In der Vorlesung lernen die Forscherkids einige der Tricks kennen, die der Computer dabei nutzt. Mit von der Partie sind unter anderem: ein Zauberer, der Gedanken lesen kann, Bilder, die sich selbst reparieren, und Karten, die sich wie von Zauberhand sortieren. Und das junge Publikum wird sehen: Das alles funktioniert mit „0“ und „1“!
KinderUni „on the road“ – Vorlesungen in Mainzer Grundschulen
„Potz, Blitz und Donner! Woher kommt die Energie, die aus dem Himmel kommt?“
Dr. Mark Lawrence, Physiker
Die KinderUni geht „on the road“ – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerhalten erstmals ihre Vorlesungen während der Unterrichtszeit in Mainzer Grundschulen, um möglichst viele Kinder für Wissenschaft zu begeistern.
Die Schülerinnen und Schüler der Mainzer Grundschulen Feldbergschule, Goetheschule und Leibnizschule können sich auf spannende Touren durch die Wissenswelten freuen. Ein gemeinsames Projekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und des Amts für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz im Rahmen von „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“.
Potz, Blitz und Donner! Wie entsteht die Energie, die aus dem Himmel kommt?
Ph.D. Dr. Mark Lawrence (Institut für Physik)
50 Blitze schlagen pro Sekunde irgendwo auf der Erde ein. Und dabei gibt es viele verschiedene Arten von Blitzen. Man kann Blitze sehen und den Donner hören, aber wie entstehen sie? Und was haben Blitz und Donner mit Energie zu tun? Warum kommt der Donner nach dem Blitz? Und wie kann ich mich gegen Blitze schützen? Wie Wissenschaftler Blitze und Donner erforschen, erfahrt ihr in dieser Vorlesung.
Zeit-Maschine Kino: Filmgeschichten in der vierten Dimension
Dr. habil Susanne Marschall und Dr. Rada Bieberstein, Institut für Filmwissenschaft
Wie haben eigentlich eure Großeltern als Kinder gelebt und wie wird die Welt aussehen, wenn ihr einmal erwachsen seid? Leider können wir noch nicht wie der Zeitreisende im Kino bequem im Sessel in die Vergangenheit oder Zukunft reisen. In der Zeit – die Physik nennt sie die vierte Dimension – können wir uns nur in unserer Fantasie frei bewegen, also in unseren Träumen und im Kino. Filmemacher konstruieren ihre Geschichten in der vierten Dimension manchmal sogar auf der Basis wissenschaftlicher Zukunftsmodelle, die vielleicht irgendwann einmal sogar Wirklichkeit werden. Diese KinderUni-Vorlesung folgt berühmten Filmfiguren in fantastische Kino-Welten, begleitet sie durch Zeit-Schleifen und Zeit-Sprünge in der Zeit-Maschine Kino.
Was unsere Welt im Innersten zusammenhält: Die Teilchenjäger am CERN
Dr. Michael Eppard, CERN (Genf)
Forsche mit den Teilchenjägern vom CERN! Am weltgrößten Forschungszentrum für Teilchenphysik in Genf betreiben Physikerinnen und Physiker aus aller Welt die größte und komplizierteste Maschine der Welt. Unvorstellbar kleine Teilchen werden auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und aufeinander geschossen. Mit riesigen Teilchendetektoren untersuchen sie dann die Überreste dieser Zusammenstöße. So entdecken sie neue bisher unbekannte Teilchen und sogar schwarze Löcher. Warum bauen 6.000 Physiker 15 Jahre lang an diesen Maschinen? Warum braucht man riesige Maschinen für winzige Teilchen? Wird am CERN Antimaterie hergestellt? Auf diese Fragen gibt Dr. Michael Eppard vom CERN (Genf) die Antworten.
Warum sind Wolken manchmal weiß und manchmal grau?
Professor Dr. Stephan Borrmann, Institut für Physik der Atmosphäre
Fast jeden Tag könnt ihr den blauen Himmel sehen und oft gibt es rote Sonnenuntergänge. Aber warum ist der Himmel nicht violett? Und wie kann es sein, dass auf dem Mars der Himmel rot ist und Sonnenuntergänge blau sind? Was haben Vulkane mit Sonnenuntergängen zu tun? Warum gibt es nicht nur einen Regenbogen, sondern gleich zwei? Können Regenbögen auch weiß sein oder sind sie alle bunt? Was ist ein Halo und was hat es mit dem "Brockengespenst" auf sich? Professor Dr. Stephan Borrmann vom Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erklärt die Licht- und Farbphänomene der Atmosphäre.
1. April 2006
Roboter auf dem Mars und auf dem Fußballfeld – Informatik auf dem Weg in den Alltag
Prof. Dr. Jürgen Perl, Dr. Peter Dauscher, Thomas Hillebrand, Institut für Informatik
Computer auf dem Schreibtisch kennt jeder. Aber Computer können noch viel mehr: Zum Beispiel fahren computergesteuerte Roboter auf dem Mars und sammeln dort Gesteinsproben und suchen nach den Spuren von Wasser. Während der Computer am Schreibtisch aber direkt gesagt bekommt, was er tun soll, muss der Roboter auf dem Mars das häufig selbst entscheiden. Die Forscher versuchen sogar, Robotern das Fußballspielen beizubringen, was für Roboter sehr viel schwieriger ist als für Menschen. Herr Professor Dr. Jürgen Perl, Herr Dr. Peter Dauscher und Herr Dipl.-Math. Thomas Hillebrand vom Institut für Informatik zeigen Euch, wie man einem Roboter ein bestimmtes Verhalten beibringen kann.
2. Dezember 2006
Regen, Hagel, Schnee. Woher kommt, was vom Himmel fällt?
Prof. Dr. Stephan Borrmann, Institut für Physik der Atmosphäre
Natürlich weiß jeder, was Regentropfen, Schneeflocken, Graupelkörner und Hagelsteinchen sind. Aber wie diese entstehen, ist nicht einfach erklärt. Dazu muss man zuerst lernen, woher die Wolken kommen und was in ihnen passiert. Schnell staunt ihr darüber, welche komplizierten Vorgänge die Wolken zum Regnen und Schneien bringen. Manche davon sind den Wissenschaftlern sogar heute noch nicht richtig bekannt. Die Vorlesung macht die Zusammenhänge mit Bildern, Filmen und mit kleineren Experimenten deutlich. Hinterher seht ihr die Wolken und ihre Schönheit vielleicht mit etwas anderen Augen. Herrr Professor Dr. Stephan Borrmann vom Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird euch erklären, warum es regnet oder schneit und wieso es manchmal neblig ist.
Albert Einstein und das Licht – was der Star unter den Wissenschaftlern jungen Nachwuchsforschern zu sagen hat
PD Dr. rer. nat. Thomas Trefzger, Institut für Physik
Bei der KinderUni darf natürlich einer nicht fehlen: Albert Einstein. Den Star unter den Wissenschaftlern stellt Privatdozent Dr. rer. nat. Thomas Trefzger vom Institut für Physik in den Mittelpunkt seiner KinderUni-Vorlesung:Was ist Licht und welche Eigenschaften hat es? Wie schnell bewegt sich das Licht? Und was hat das alles mit dem Physiker Albert Einstein zu tun? Privatdozent Dr. Thomas Trefzger zeigt, wie sich das Licht aus bunten Farben zusammensetzt und was Albert Einstein zu Raum, Zeit und Licht gesagt hat.


