Bose-Einstein-Kondensate, Fermi-Gase und Ionenkristalle

Highlights der aktuellen Forschung im Unterricht

Moderne Methoden der Manipulation von Atomen und Ionen geben Zugang zu den fundamentalen Eigenschaften unserer Materie, die durch die Quantenmechanik und speziell die Quantenstatistik dominiert werden. Die erstmalige Erzeugung von Bose-Einstein-Kondensaten wurde im Jahre 2001 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Sie und ihre Pendants, die Fermi-Gase, werden heute als eigene, vierte Materiephase neben Gas, Flüssigkeit und Festkörper betrachtet und erlauben an ihren ultrakalten  Konstituenten hochgenaue Untersuchungen, die das Wesen der Kristallisation und der Wechselwirkungen der einzelnen Atome untereinander unter dem Einfluss ihres Wellencharakters erklären helfen. Sie bieten damit etwa einen ganz neuen Zugang zur Festkörperphysik.

Bei der Betrachtung von gespeicherten Einzelionen treten ganz ähnliche Effekte in der Wechselwirkung der Teilchen/ Wellen untereinander und mit dem elektromagnetischen Speicherfeld auf.

In der Veranstaltung soll das gesamte Feld der Speicherung und Kühlung von Atomen, Molekülen und Ionen sowie die immense Breite der möglichen Forschungsfelder an diesen ultrakalten Systemen als Brennpunkt zwischen moderner Quantenoptik und Festkörperphysik beleuchtet werden.

Zielgruppe:  Lehrkräfte des Faches Physik
Ort:              Institut für Physik, Staudingerweg 7, 55128 Mainz
Datum:         06.–08. Juni 2006, 09.00 –17.00

IFB-Nr.: beantragt
IQ-Akkreditierung: beantragt

Seminar-Nr.: 18010110
Kosten: 80 €
40 € (Eigenbeteiligung für Lehrkräfte aus Rheinland-Pfalz)

Anmeldeschluss: 15. Mai 2006