60 Glaskugeln suchen einen „meenzerischen“ Namen

Neutrino-Jäger des internationalen „IceCube“-Projekts bitten AZ-Leserinnen und -Leser um Mainz-typische Vorschläge

02.11.2006

(FB) Seit 1999 ist eine Projektgruppe der Arbeitsgruppe Experimentelle Teilchen und Astroteilchenphysik (ETAP) an den  internationalen Projekten AMANDA und IceCube am geographischen Südpol beteiligt. Mit Hilfe von Lichtsensoren, die in druckfesten Glaskugeln in einer Eistiefe zwischen 1450 m und 2450 m eingefroren werden, wird die Herkunft energiereicher  Neutrinos aus dem Weltall bestimmt.

Verschiedene Forschergruppen haben ihre Kugeln bereits platziert. Dabei hat sich die Tradition etabliert, den Kugeln Namen zu geben. Die einzelnen Namen passen jeweils zu einem bestimmten Überbegriff.

Nun ist die Mainzer Gruppe dran. Ihr Motto lautet „Mainz“. Die Mainzer Allgemeine Zeitung hat ihre Leserinnen und Leser zur Einsendung von Vorschlägen für die Benennung von 60 Kugeln aufgerufen. Namen wie Bobbelsche, Schwellkopp oder Mainzelmännchen  werden so der Nachwelt für die nächsten 100 000 Jahre erhalten bleiben.