Interdisziplinäre Arbeitskreise

Der Fachbereich 08 ist an folgenden Interdisziplinären Arbeitskreisen beteiligt:

IAK Bio-Informatik

In diesem Interdisziplinären Arbeitskreis sind Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, deren Forschung sich interdisziplinär und fachbereichsübergreifend mit der Analyse und der Verwaltung biologischer Daten befasst.

Die Arbeit des IAK konzentriert sich auf folgende Schwerpunktbereiche:

  • Sequenzvergleiche und Analysen
  • Verwandtschaftsbeziehungen
  • Motiverkennung
  • Ermittelung und Vorhersage von 3-D-Strukturen von Biomolekülen
  • Bildverarbeitung mit biologischem und medizinischem Bezug
  • Populationsdynamik und Simulation
  • Verwaltung von biologischen Daten und Optimierung entsprechender Datenbanken
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IAK Funktionelle Kernspintomographie

Bei der funktionellen Kernspintomographie handelt es sich um ein radiologisches Verfahren, das mittels elektromagnetischer Wellen (ohne Röntgenstrahlen und ohne radioaktive Substanzen) verschiedene Organe des menschlichen Körpers untersucht. Es hat eine sehr hohe räumliche Auflösung von einem bis drei Millimetern, geht aber über die rein morphologische Bildgebung hinaus und stellt Funktionszustände der Organe als Bildinformation dar. Bisher wird die Methode in Mainz bei Untersuchungen von Gehirn, Herz und Lunge eingesetzt. Dabei können zum Beispiel die Hirnaktivierung bei sensorischer Reizung oder Sprachverarbeitung, die Durchblutung des Herzmuskels oder die Belüftung der Lunge auf nicht-invasive Weise quantitativ erfaßt werden.

Das Anliegen des IAK "Funktionelle Kernspintomographie" ist es, die in einzelnen Arbeitsgruppen der beteiligten Fachbereiche gewonnenen Ergebnisse der Grundlagenforschung zu koordinieren und in die klinische Anwendung hineinzutragen. Der Arbeitskreis fördert Einzelprojekte und koordiniert gemeinsame Projekte verschiedener Einrichtungen. Außerdem organisiert er organspezifische Diskussionsrunden und übergreifende Veranstaltungen. Ein besonderes Gewicht liegt auf der fortlaufenden Verfeinerung der Messmethoden.  

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IAK Spurenanalytik

Der IAK "Spurenanalytik" möchte die in verschiedenen Fachbereichen der Johannes Gutenberg-Universität vorhandene herausragende Fachkompetenz auf dem Gebiet der Spurenanalytik bündeln, die in dieser Form gemäß dem Begutachtungsprotokoll des Umweltzentrums der Universität vom 20. Mai 1998 "an keiner anderen Stelle Deutschlands in dieser Form vorhanden ist". Mainz wird dabei explizit als "Hochburg der analytischen Chemie" bezeichnet.

Der IAK soll den Austausch zwischen den hier angesprochenen und artverwandten Institutionen fördern sowie als direkter Ansprechpartner für alle von auswärtigen Kollegen oder Einrichtungen an die Universität herangetragenen Fragen aus diesem Themenkomplex auftreten. Dazu wurde bereits das Kompetenzzentrum "Spurenanalytik" sowie das DFG-Graduiertenkolleg "Spurenanalyse von Elementspezies: Methodenentwicklungen und Anwendungen" eingerichtet. Ziel ist ein reger fächerübergreifender Informations- und Erfahrungsaustausch sowie die gemeinsame Nutzung experimenteller Einrichtungen sowohl auf universitärer Ebene als auch mit außeruniversitären Einrichtungen, verbunden mit einem Kooperationsangebot im Bereich der organischen und anorganischen Spurenanalytik.  

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