Mythen und Legenden in der Wissenschaftsgeschichte

Tagung der Arbeitsgruppe "Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften" und des Instituts für Ägyptologie und Altorientalistik

 

08. und 09. Oktober 2009, 13:30-18:00 Uhr bzw. 9:50-13:00 Uhr

Institut für Mathematik · Staudingerweg 7 · 55128 Mainz · Gernot Gräff-Raum (5. Obergeschoss)

Die Wissenschaftsgeschichte ist voll von Mythen und Legenden. Manche davon, wie Archimedes‘ Heureka-Ruf nach dem Bade oder Galileis Ausspruch "...und sie bewegt sich doch!", sind uns noch vertraut, andere heute weniger bekannt, obwohl sie historisch einflussreich waren, wie etwa die Vorstellung von Abraham und Atlas als Begründer der Astronomie. Diese Mythen spiegeln sich in wissenschaftlichen Texten, Bildern und anderen Objekten und tragen zur Auszeichnung und Legitimation von Positionen, Personen und Ansätzen bei. Sie dienen zugleich auch der innerwissenschaftlichen Entwicklung von neuen Hypothesen und der Plausibilität von Geltungsansprüchen.

Das vom Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unterstützte Arbeitsgespräch untersucht diese Rolle und Funktion von Mythen in der Wissenschaftsgeschichte anhand ausgewählter Beispiele. Die Veranstaltung wird von PD Dr. Volker Remmert (Arbeitsgruppe Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften) und Dr. Tanja Pommerening (Institut für Ägyptologie und Altorientalistik) organisiert und führt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, England und der Schweiz zusammen.

Informationen und Programm: http://www.historische.kulturwissenschaften.uni-mainz.de/416.php

Um Anmeldung wird gebeten unter