Projektangebot Mentoring für Absolventinnen, Doktorandinnen, Habilitandinnen geht in die 2. Runde

Auftaktveranstaltung des Ada-Lovelace-Mentoring-Programms

26.03.2010

In der vergangenen Woche ging das Projektangebot Mentoring für Absolventinnen, Doktorandinnen, Habilitandinnen naturwissenschaftlicher Studiengänge an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in die zweite Runde. Bis Ende Dezember 2010 haben acht Mentees in diesem Rahmen die Möglichkeit, ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten zu erweitern und von dem Erfahrungsschatz erfolgreicher WissenschaftlerInnen und VertreterInnen aus der Wirtschaft zu profitieren. Die Basis des einjährigen Angebots bildet die Mentoring-Beziehung. Strukturiert und ergänzt wird diese one-to-one-Beziehung durch ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Seminaren, Workshops und prozessbegleitenden Netzwerktreffen.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur zweiten Runde des Mentoring-Projekts erläuterte die Mainzer Chemie-Professorin Dr. Eva Rentschler, die das Mentoring-Angebot von Beginn an tatkräftig unterstützt, beispielhaft ihren Werdegang und berichtete, wie sie ihre Karriere mit zwei Kindern erfolgreich managt. Ein Mentoring-Tandem der ersten Runde gab schließlich einen Einblick in die Umsetzung und Gestaltung der Mentoring-Beziehung. In diesem Zusammenhang ließ auch Dr. Ilona Lange, Managerin des Jahres 2001 und Hauptgeschäftsführerin der IHK Arnsberg, die Zuhörerinnen und Zuhörer an ihren Erfahrungen als ehemalige Mentee und aktuelle Mentorin teilhaben und gab wertvolle Tipps zur bestmöglichen Nutzung der Mentoring-Beziehung. Unter anderem hob sie hervor, dass Mentee und Mentorin die Ziele, die im Rahmen des Mentoring verfolgt werden sollen, klar abstecken sollten. Wichtig sei auch, so Lange, dass die Mentee die Treffen protokolliert und so auch lange nach Abschluss des Mentoring auf eine Sammlung wertvoller Informationen zurückgreifen kann. Lange ermunterte die neuen Mentees, Fragen zu stellen: "Die meisten Menschen haben Freude daran, ihre Erfahrungen weiterzugeben, also scheuen sie sich nicht, diese Menschen einfach anzusprechen."

Das Ada-Lovelace-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Mädchen und junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge und Berufe zu begeistern. Dabei wurden bisher insbesondere Schülerinnen der Klassenstufen 5 bis 13 angesprochen. Seit 2009 bietet das Ada-Lovelace-Projekt nun auch ein Mentoring für Absolventinnen, Doktorandinnen und Habilitandinnen der Fachbereiche 08 - Physik, Mathematik und Informatik und 09 - Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz an.