Graduiertenkolleg "Kreisläufe, Austauschprozesse und Wirkungen von Stoffen in der Umwelt"

Laufzeit: 1990 -

Ziel des 1990 gegründeten Graduiertenkollegs war es, sehr gut qualifizierten Doktoranden in gemeinsamen Lehrveranstaltungen von Hochschullehrern der FB 18 (Physik), 19 (Chemie und Pharmazie), 21 (Biologie) und 22 (Geowissenschaften) sowie des Max-Planck- Instituts für Chemie (MPI) eine fundierte wissenschaftle Ausbildung im Bereich der Umweltforschung zu geben. Dabei sollte ein interdisziplinär konzipiertes Forschungs- und Ausbildungsprogramm einer zu großen Spezialisierung des Dissertationsvorhabens entgegenwirken.

Die tragenden Fachbereiche sind seit mehreren Jahren über eine Reihe im Bereich der Umweltforschung und Umweltanalytik ausgewiesener Forschergruppen im Zentrum für Umweltforschung verbunden. Das GRK dient der Nutzung des hier vorhandenen Wissenspotentials für die Ausbildung, um so eine Generation kritischer Umweltforscher heranzubilden, die aufgrund einer breiten und fächerübergreifenden Ausbildung in der Lage sein sollten, Umweltprobleme sachgerecht und angemessen zu diskutieren und wissenschaftlich zu bearbeiten.

Am GRK waren die folgenden Fachgebiete beteiligt: Analytische Chemie, Botanik, Experimentalphysik, Geochemie, Geographie, Geologie, Physik der Atmosphäre, Mineralogie, Physikalische Chemie, Radiochemie, Zoologie.