PRISMA-Projektleiterin Gabriele Honecker repräsentiert Deutschland im Europäischen Netzwerk "Stringtheorie"

Förderung der Vernetzung und internationalen Zusammenarbeit der europäischen Experten im Bereich Stringtheorie

28.01.2013

Juniorprof. Dr. Gabriele Honecker vom Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) übernimmt eine federführende Rolle in der neu bewilligten COST-Aktion "The String Theory Universe". Das europäische Rahmenprogramm COST – European Cooperation in Science and Research – fördert damit die Vernetzung und die internationale Zusammenarbeit der europäischen Expertinnen und Experten im Bereich Stringtheorie. Honecker, Projektleiterin im Exzellenzcluster PRISMA (Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter) der JGU, übernimmt die deutsche Vertretung im Leitungsgremium gemeinsam mit PD Dr. Johanna Erdmenger vom Max-Planck-Institut für Physik in München. 

Über die COST-Aktion "The String Theory Universe“

Die Stringtheorie existiert seit mehr als 40 Jahren, jedoch war ihre Bedeutung nie so hoch wie heute, auch dank neuer herausragender Anwendungen für verschiedene Bereiche der Physik und der Mathematik.

Während am Large Hadron Collider (LHC) in Genf experimentelle Grenzen an supersymmetrischen Teilchen ausgelotet werden und Satelliten-Missionen wie WMAP und PLANCK das junge Universum erforschen, unterstützt COST mit dieser Aktion die Entwicklung eines starken Europäischen Netzwerks zur grundlegenden, bahnbrechenden Erforschung der Bedeutung der Stringtheorie für Teilchenphysik, Kosmologie und Festkörperphysik.

Fast alle europäischen Größen im Bereich der Stringtheorie sind an der Aktion beteiligt. Der intensive Austausch von Expertenwissen, die innereuropäische Zusammenarbeit und die gemeinsame Koordination von Forschungsaktivitäten lässt qualitativ hochwertige Forschungsergebnisse erwarten. Die Förderung der Beteiligung von Wissenschaftlerinnen auf allen Ebenen ist ein besonderes Augenmerk des Projekts. Insbesondere die Beteiligung hervorragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern wird gefördert. Die Aktion wird sich auf europäischer Ebene sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftlich positiv auswirken und erfüllt somit die strategischen Zielsetzungen von COST.