Frauenförderung in den Naturwissenschaften kann auf breite Unterstützung bauen

Mentoring-Programm des Ada-Lovelace-Projekts hat für die 5. Staffel neue Mentorinnen und Mentoren aus unterschiedlichen Bereichen gewonnen

13.06.2013

Für die neue Staffel des Mentoring-Programms in den Naturwissenschaften hat das Ada-Lovelace-Projekt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) insgesamt 17 neue Mentorinnen und Mentoren gewonnen und damit den Kreis der Unterstützer deutlich erweitert. "Wir freuen uns sehr, dass wir den Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms auch in diesem Jahr wieder erfahrene Mentorinnen und Mentoren zur Seite stellen können, die sie auf ihrem beruflichen und privaten Weg ein Stück weit begleiten", so Projektleiterin Heike Ettischer. "Dabei ist es eine besondere Freude, dass viele neue Mentorinnen und Mentoren aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu uns gestoßen sind."

Ziel des Ada-Lovelace-Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen in MINT-Fächern ist es, die beruflichen und persönlichen Potenziale von Nachwuchswissenschaftlerinnen zu fördern und zu erweitern. Im Rahmen des Programms steht eine erfahrene Person, eine Mentorin oder ein Mentor, einer jüngeren, weniger erfahrenen Person, einer Mentee, unterstützend und beratend zur Seite. Die Mentorin oder der Mentor führt die Mentee in neue Netzwerke ein, ermöglicht den Zugang zu informellen und fachlichen Informationen und gibt eigene Erfahrungen weiter. Zusätzlich wird ein vielfältiges Rahmenprogramm angeboten mit Seminaren und Workshops, Coaching-Angeboten, Netzwerktreffen und öffentlichen Auftakt- und Abschlussveranstaltungen mit allen Teilnehmerinnen.

Für die aktuelle Staffel konnten 14 neue Mentorinnen und drei neue Mentoren gewonnen werden. Teils wurden sie von Kolleginnen, die bereits Mentorin im Programm sind, geworben. "Das ist ein großer Vertrauensbeweis für das Konzept des Mentoring-Programms und ein Zeichen für seine Qualität", so Heike Ettischer. Aber auch die Mentees selbst haben Wunsch-Mentoren vorgeschlagen. Aktuell besteht der Pool aus insgesamt 35 Mentorinnen und Mentoren, die in Unternehmen, Universitäten oder Forschungsinstituten, im Öffentlichen Dienst oder bei Non-Profit-Organisationen beschäftigt sind. Dieses breite Spektrum spiegelt die Interessen der Teilnehmerinnen wider, die sich in ganz unterschiedliche wissenschaftliche oder außeruniversitäre Richtungen entwickeln möchten – und hierfür auf die Unterstützung ihrer Mentoren zählen können.

Das Mentoring-Programm für Absolventinnen und Doktorandinnen in MINT-Fächern gibt es in dem landesweit verankerten Ada-Lovelace-Projekt nur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Es wird gefördert vom Europäischen Sozialfonds und den Fachbereichen Physik, Mathematik, Informatik und Chemie, Pharmazie, Geowissenschaften sowie Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.