Vorlesungsreihe 2014: Vom Urknall zur Dunklen Energie - Eine Zeitreise durch das Universum

In seiner Vorlesungsreihe setzt sich Christof Wetterich gemeinsam mit hochkarätigen Wissenschaftlern von internationalem Rang mit Modellen des jetzigen Universums und seiner sich über Milliarden von Jahren erstreckenden Geschichte auseinander. Er wendet sich den elementaren Fragen wie der Entstehung und Entwicklung des Universums und der Bedeutung von Raum und Zeit zu und befasst sich mit den großen Fragen der Kosmologie: Woraus besteht das Universum? Was ist die Natur der Dunklen Energie und der Dunklen Materie? Wie sieht die Zukunft unseres Universums aus? Woraus entstand unser Universum beim Urknall? Welche Rolle spielen Zeit und Raum am Urknall? Gibt es ein "Vorher"? Sind die Naturgesetze der Physik veränderlich? Mit seinen Gästen diskutiert er Themenfelder wie die Dunkle Materie, Schwarze Löcher, die Messung der beschleunigten Expansion durch Supernova-Explosionen sowie Computer-Simulationen der Entstehung von Galaxien und Galaxien-Haufen.

Atemberaubende astronomische Beobachtungen der letzten Jahre lassen gemäß den Worten von Christof Wetterich einen Traum der Menschheit wahr werden: eine durch Beobachtung abgestützte Beschreibung des jetzigen Universums und seiner Geschichte seit Milliarden von Jahren. Kombiniert mit den Entdeckungen der Elementarteilchenphysik ergibt sich seiner Ansicht nach ein konsistentes Bild des Universums vom Zeitpunkt eines Millionstels einer Millionstelsekunde nach dem Urknall bis heute.

Die Vorlesungsreihe wird im Sommersemester 2014, dienstags von 18:15 bis ca. 20 Uhr im RW 1, Hörsaal Recht und Wirtschaft, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattfinden. 

Die Vorlesungsreihe richtet sich auch an die interessierte Öffentlichkeit, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Di, 29.04.14

ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG
Zeitreise durch das Universum: Wo Physik auf das fast Unvorstellbare trifft
Prof. Dr. CHRISTOF WETTERICH
(Professor für Theoretische Physik, Universität Heidelberg; externes Mitglied des MPI für Kernphysik, Heidelberg)      

Di, 06.05.14
Und es werde Licht: die kosmische Hintergrundstrahlung
Prof. Dr. CHRISTOF WETTERICH
(Professor für Theoretische Physik, Universität Heidelberg; externes Mitglied des MPI für Kernphysik, Heidelberg)

Di, 13.05.14
Dunkle Energie: ein kosmisches Rätsel
Prof. Dr. CHRISTOF WETTERICH
(Professor für Theoretische Physik, Universität Heidelberg; externes Mitglied des MPI für Kernphysik, Heidelberg)

Di, 20.05.14
Dark Matter
mit Gastredner: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. FRANK WILCZEK
(Herman Feshbach-Professor für Physik, MIT, Cambridge, USA; Nobelpreis 2004)
Vortrag in englischer Sprache

Di, 27.05.14
Gravitation regiert die Welt: Einsteins Gleichungen leicht gemacht
Prof. Dr. CHRISTOF WETTERICH
(Professor für Theoretische Physik, Universität Heidelberg; externes Mitglied des MPI für Kernphysik, Heidelberg)

Di, 03.06.14
Massereiche Schwarze Löcher und Galaxien
mit Gastredner: Prof. Dr. REINHARD GENZEL
(Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am MPI für extraterrestrische Physik, Garching; Professor für Physik, University of California, Berkeley)

Di, 17.06.14
The Accelerating Universe
mit Gastredner: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. BRIAN P. SCHMIDT
(Professor für Astronomie, Research School of Astronomy and Astrophysics at the Australian National University, Canberra; Nobelpreis 2011)
Vortrag in englischer Sprache       

Di, 24.06.14
Der Urknall: Wie unser Universum aus fast nichts entstand
Prof. Dr. CHRISTOF WETTERICH
(Professor für Theoretische Physik, Universität Heidelberg; externes Mitglied des MPI für Kernphysik, Heidelberg)       

Di, 01.07.14
Kosmische Strukturbildung im Großrechner
mit Gastredner: Prof. Dr. Dr. h.c. SIMON D. M. WHITE
(Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am MPI für Astrophysik, Garching; Forschungsprofessor am Steward Observatory, University of Arizona)

Di, 08.07.14
ABSCHLUSSVERANSTALTUNG
Der Ursprung von Raum und Zeit
Prof. Dr. CHRISTOF WETTERICH
(Professor für Theoretische Physik, Universität Heidelberg; externes Mitglied des MPI für Kernphysik, Heidelberg)