Girls' Day 2014

Donnerstag, 27. März 2014
Begrüßung zum Girls' Day: Alte Mensa | Johann-Joachim-Becherweg 3-9 | JGU Mainz
Anmeldung unter: www.girls-day.uni-mainz.de
Anmeldeschluss: 10. März 2014

Tagesablauf

8:30 - 9:00 Uhr - Anmeldung
Auf dem Campus der Johannes Gutenberg Universität Mainz, in der Alten Mensa (Johann Joachim Becher Weg 3-9) könnt Ihr Euch zu Eurem ausgewählten Workshop anmelden - vergesst Eure Bestätigung und die Einverständniserklärung bitte nicht!

9:00 - 9:30 Uhr - Begrüßung
In der Alten Mensa begrüßen Euch die Organisatorinnen und die Professorinnen Frau Dreyer und Frau Rentschler. Ihr habt Gelegenheit, die anderen Teilnehmerinnen etwas kennenzulernen und erhaltet eine kurze Einführung.

9:30 - 10:00 Uhr - Einteilung in die Workshops
Nun geht es los, Ihr werdet von Euren Workshopleitern abgeholt und zu dem jeweiligen Veranstaltungsort gebracht.

Ab 10:00 Uhr
Der wichtigste Teil des Girls’ Days.
Jetzt seid Ihr dran! Der Workshop beginnt!


Mittagessen

Ob Ihr Euch etwas zu essen oder Geld zum Essengehen mitbringen sollt, erfahrt Ihr vorab per Post, wenn Ihr angemeldet seid.

Schluss?
Der Girls’ Day endet nicht für alle Schülerinnen zur gleichen Zeit. Den geplanten Zeitrahmen der einzelnen Workshops findet Ihr bei der jeweiligen Projektbeschreibung.



Der Girls’ Day findet in Deutschland seit 2001 einmal jährlich statt. Wie eure LehrerInnen euch sicher schon erklärt haben, ist dieser Tag dazu gedacht, dass Mädchen und junge Frauen einmal in typische „Männerberufe“ hineinschnuppern können. Langfristig soll der Girls’ Day dazu beitragen, dass mehr Frauen das Interesse und das Selbstvertrauen haben, später solche Berufe zu ergreifen.

„Das ist inzwischen alles ziemlich unnötig!“, finden viele Leute. „Wir haben Gleichberechtigung, was wollt ihr denn noch?“ Tja, könnte man meinen. Und tatsächlich sind wir schon weit gekommen, wenn man sich überlegt, dass Frauen in Deutschland vor gerade mal 100 Jahren noch kein Wahlrecht hatten.

Trotzdem ist es immer noch eine Tatsache, dass man in den Chefetagen der Betriebe weitaus weniger Frauen findet als Männer. Junge Mädchen machen immer noch häufiger eine Ausbildung zur Arzthelferin, Friseurin oder Kosmetikerin, als zur Mechatronikerin oder technischen Zeichnerin.

Bundesweite Statistiken zeigen eindeutig, dass Frauen im Schnitt schlechter bezahlt werden und seltener Karriere machen als Männer. Ein Grund dafür ist, dass viele angesehene, gut bezahlte Berufe immer noch als „Männersache“ gelten. Viele junge Frauen ziehen etwa ein Informatikstudium gar nicht erst in Betracht, weil sie überzeugt sind: „Das kann ich eh nicht“ oder „Das macht keinen Spaß.“

Der Girls’ Day ist dazu da, dass ihr diese „Männersachen“ mal ausprobieren könnt. Und einige von euch merken hoffentlich, dass ihr Mathe, Physik, Chemie und Informatik besser könnt, als ihr dachtet - mal mindestens genau so gut wie die Jungs. Und dass euch das vielleicht sogar Spaß macht.