Ada Lovelace-Projekt

Das Ada-Lovelace-Projekt ist ein Mentoring-Programm in Rheinland-Pfalz, das die Zielsetzung verfolgt, Frauen und Mädchen für MINT-Berufe und -Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu motivieren und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Kontakt mit Schülerinnen, die durch die Begegnung mit Studentinnen und Auszubildenden im Rahmen von Projekttagen und Workshops für einen naturwissenschaftlich-technischen Studiengang oder Beruf begeistert werden sollen. Langfristig soll der Frauenanteil in den MINT-Studiengängen und Berufen erhöht werden.

Möglichkeiten zum Praktikum in einer AG an einer Partnerschule

Lehramtsstudierende (m/w) haben die Möglichkeit, ihr dreiwöchiges Orientierungspraktikum im Rahmen des Ada-Lovelace-Projektes zu absolvieren, wenn sie: an einem Einführungsworkshop teilnehmen, 10 Doppelstunden konzipieren und durchführen und einen abschließenden Praktikumsbericht schreiben. Während einer der ersten durchgeführten Stunden gibt es ein Feedback durch die Projektleiterin des Projekts und in einer der letzten Stunden ein Feedback durch eine Lehrkraft der entsprechenden Schule.

Das Konzept soll handlungsorientiert sein, also viele Mitmachversuche beinhalten und statt viel theoretischen Inhalts den Spaß an der Sache in den Mittelpunkt rücken.

Das Programm "Mentoring für Studienanfängerinnen"

Das Mentoring für Studienanfängerinnen richtet sich an Erstsemesterstudentinnen und zielt darauf,  eine Orientierungshilfe im ersten Semester an der Universität zu bieten und damit den Studieneinstieg zu erleichtern. Dabei steht eine erfahrene, meist ältere Person (Mentorin) einer jüngeren, weniger erfahrenen Person (Mentee) über einen festgelegten Zeitraum hinweg unterstützend und beratend zur Seite. Persönliche Treffen sind mindestens einmal im Monat vorgesehen; zudem kann Kontakt über E-Mail, Telefon etc. aufgenommen werden.

Neben der Unterstützungsleistung durch die Mentorinnen steht den Mentees ein Rahmenprogramm zur Verfügung, das aus einem Einführungsseminar und weiteren unterstützenden Workshopangeboten besteht, in denen Schlüsselqualifikationen erlernt werden sollen. Veranstaltungen zur Netzwerkbildung, beispielsweise in Form von Stammtischen, sollen den informellen Austausch fördern. Die Dauer der Mentoringbeziehung ist auf ein Semester festgelegt. Danach steht es den Tandems frei, ob und in welcher Form sie in Kontakt bleiben. Die Teilnahme an dem Programm ist kostenfrei, Ihre Anmeldung ist jedoch verbindlich. Auf Wunsch erhalten Sie im Anschluss eine Teilnahmebescheinigung.